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Das Grundstück
liegt an einer stark befahrenen innerörtlichen Straße. Daher
ist die Fassade auf dieser Seite geschlossen gestaltet. Als
Ausgleich ist auf der Gartenseite ein Wintergarten angeordnet.
Eine Fensterwand,
zwei Geschosse hoch, trennt den Glasvorbau vom Haupthaus.
Im Frühjahr und Herbst strömen die solaren Wärmegewinne aus
dem Glashaus durch die geöffneten inneren Fenstertüren in
den Gebäudekern. Im Winter und im Sommer dagegen sind die
Fenstertüren geschlossen, um die Wärme im Haus bzw. draußen
zu halten.
Den Kern
des Hauses bildet eine geräumige Essdiele, an die der Wohnbereich
und das offene Treppenhaus angrenzen. Die Decke über dem Essplatz
ist nach oben teilweise offen, so dass die Helligkeit aus
dem Wintergarten tief in das Hausinnere fällt.
Eindrucksvoll
ist die Natursteinwand, die sich im Erdgeschoss über die gesamte
Hausbreite erstreckt. Sie stammt von der alten Scheune, die
früher hier gestanden hat. Die Decke und die Treppe sind aus
einer filigranen Stahlkonstruktion, die den Raum transparent
macht, das Licht aus dem Wintergarten durchlässt und die wuchtigen
Natursteinblöcke optisch hervorhebt.
Hinter
der Natursteinwand liegt die Küche und eine Werkstatt. Von
der Küche aus gelangt man in einen kleinen Hof, der über eine
Freitreppe mit dem Garten verbunden ist. Die Stellplatz-Überdachung
ist mit Mauerpfeffer, Hauswurz und anderen Trockenheit liebenden
Pflanzen begrünt. Ein Paradies für seltene Schmetterlinge.
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