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Das 1968
erstellte Hochschulgebäude war altersbedingt renovierungsbedürftig:
Viele Fenster ließen sich nicht mehr öffnen, die Linoeumböden
waren abgenutzt, die technischen Installationen machten Probleme.
Im Sommer wurde das Gebäude unerträglich heiß.
Die Grundsanierung
umfasste im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
Vollständige Erneuerung der Heizungs-,
Sanitär-, Lüftungs- und Elektroinstallationen
Austausch der Fenster
Einbau von Außenraffstores an allen Fenstern
Dämmung der Fassaden mit einem
Wärmedämm-Verbundsystem
Erneuerung der Bodenbeläge
Die neuen
Fenster sind Vertikal-Schiebe- fenster. Dieser Fenstertyp
wurde gewählt, weil er sich mit den Außenraffstores kombinieren
lässt, die Lüftungsflügel nicht nach innen in den Raum ragen
und der liegende Charakter des Gebäudes erhalten bleibt.
Ein gestalterisches
Ziel war es, die klare kubische Gebäudeform mit Betonung der
Horizontale zu erhalten. Die Außenraffstores wurden in die
ca. 20 cm dicke Dämmschicht der Fassade integriert.
Eine besondere
Herausforderung an die Bauleitung und die Handwerker war die
Erhaltung der vorhandenen Blechverkleidungen an der Innenseite
der Außenwände und die Erhaltung der abgehängten Akustikdecke
aus gelochten Blechplatten. Das Ausbauen, Bewegen, Verpacken,
Lagern, Lackieren und Wiedereinbauen stellte alle Beteiligen
auf die Probe.
Die Decke
im Hörsaal wurde neu gestaltet. Hier wurde eine Lüftungsanlage
eingebaut. Die schrägen Deckenränder sorgen für optimalen
Lichteinfall. Das Hörsaal-Gestühl mit den typischen Klappsitzen
konnte erhalten und überarbeitet werden.
Die Fußböden
wurden mit einem sandfarbenen Kautschukbelag ausgelegt. Die
Werkräume erhielten einen rutschfesten Fliesenbelag. Alle
Unterrichtsräume wurden mit neuen Tafelanlagen ausgestattet.
Im Foyer bieten neue Pinwände viel Platz für die obligatorischen
Aushänge.
Nach 11
Monaten Bauzeit haben die Nutzer das Gebäude termingerecht
wieder in Besitzt genommen. Die veranschlagten Baukosten wurden
um 10% unterschritten.
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